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Maximilian Dietrich Verlag, Memmingen
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Brandls Albträume
Eine kriminelle Provinzposse
228 Seiten, gebunden
3-87164-159-6
12,00 Euro
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Na ja, in gewisser Weise schon. Da gibt es
den Kommissar Brandl. Mitten in dessen Sinnkrise passiert auf
dem Kemptener Jazzfrühling eine Katastrophe. Ein Musiker
fällt auf der Bühne tot um. Schnell ist Brandl klar,
dass er nicht dazu taugt, Verbrecher um den Block zu jagen.
Sein Gerechtigkeitssinn lässt ihn schon lange an seiner
Arbeit als Polizist verzweifeln. Er wird sein Leben umkrempeln
- und das liegt auch an der Fotografin mit den grünen
Augen.
Natürlich ist Bruno Vidal nicht der
richtige Name des Autors. Aber er scheint sich gut auszukennen
in den provinziellen Machenschaften eines Vereins.
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Schon wieder Mord und Totschlag statt
Kühe, Käse, Königschlösser? Nicht ganz,
denn Bruno Vidal grenzt seine Geschichte schon im Untertitel
von der wuchernden Spezies „Allgäu-Krimi“ ab.
Aus ironischer Distanz erzählt er das
fiktive Geschehen. Genüsslich-gehässig schildert er
die Atmosphäre eines kleinstädtischen
Kulturereignisses, belächelt demonstrativen Kunstgenuss
und würdigt das schuftende Fußvolk hinter der
Bühne. Richtig giftig zeichnet er Wichtigtuer und
Pseudo-Altruisten, die hinter der Fassade des Ehrenamts
Machtgelüste und Geltungssucht ausleben.
Allgäuer Zeitung
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Wer das Buch gelesen hat, dem werden die
Bedenken des Autors (weshalb er ein Preudonym gewählt hat)
verständlich. Geht er doch nicht gerdae zimperlich um mit
der kleinstädtischen Kunstszene und den Empfindlichkeiten
ihrer Protagonisten ... Vidal belächelt die zumeist
oberflächliche Musikbegeisterung der Festivalbesucher und
deren vordergründigen Kunstverstand.
Süddeutsche Zeitung
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Christine Leutkart
Vom Gelben Felsen
Ein Krimi aus dem Donautal
363 Seiten, Paperback
3-87164-151-0
14,80 Eur
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Christine Leutkart
Ambrosia
Kriminelles zwischen Donautal und Bodensee
256 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-87164-167-1
12,80 Euro
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„So eine Pflanze habe ich noch nie
gesehen!“, sagte Lissy.
„Sie heißt Ambrosia“,
erklärte Vera.
Lissy sah Vera über die Pflanze
hinweg an.
Sie lächelte.
„Sie ist wirklich einmalig ... Ich
habe das Gefühl,
ab jetzt wird alles gut.“
In einer Tuttlinger Gerberei wird ein Mann
zu Tode gewalkt. Die Spur führt den Journalisten Leo
Mannski auf die Insel Reichenau und zu Walahfried Strabos
Kräutergarten. Aber was haben ein Mönch aus dem 9.
Jahrhundert und ein autistischer Jugendlicher mit dem Toten zu
tun?
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Thomas Grünbaum
Passverlustgeschäfte
Traumurlaub albtraumhaft
286 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-87164-169-5
12,80 Euro
Wenn bereits auf der allerersten Seite zu
lesen ist, wie es endet... Wenn Kommissare nur Nebenrollen
spielen... Wenn kein einziger perverser Sexualmörder
wohliges Gruseln verbreitet...
Wo bleibt da die Spannung?
Höchste Zeit für ein
Geständnis:
Nicht alles, was hier erzählt wird,
ist das Produkt blühender Fantasie. Manches ist simple
Realität, harmlose und bisweilen sehr bösartige...
Diese Realität hat nicht selten einen
Hauch von Irrwitz an sich. Was sich auch am wilden Wechsel der
Schauplätze zeigt: von den Niederungen um Rhein und Rhone
über spanische Strände und
bajuwarische Voralpenhügel (nebst
dortigen Ureinwohnern) bis zu den Sechseinhalbtausendern um den
Titicaca-See; vom Schnürlregen zu Tropenhitze und
äquatorialer Höhensonne – im schönen,
bitterarmen Bolivien. Von dem boshafte Pessimisten sagen: es
ist das Land der Zukunft und wird es ewig bleiben.
Realität statt Fantasie, das
heißt unter anderem: Die Ermordeten sind nicht nur auf
dem geduldigen Papier gestorben. Und die Indiskretionen aus den
Kreisen von ehrenwerten Finanzgrößen,
Putschgenerälen, Polizisten, Beamten, Diplomaten,
geistlichen Hirten recht unterschiedlicher Güte,
Kokaindealern, Mördern samt Helfershelfern und so weiter
beziehen sich grundsätzlich auf Tatsachen, nicht auf
Erfindung (was sich vom Namen des Autors nicht behaupten
lässt).
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